DeepaMehta`s Blog Maintain your head, and share it

30. September 2010

putting information here

Filed under: Events — Tags: — Malte @ 2:37 PM

During my very short presentation i totally missed to communicate the important information that the audience that are mostly developers, so i pase that here cause this might be actually interesting for you.  So for Topic map experts it might be interesting to know how DeepaMehta relates to the Topic maps standard and here is what i would say:

  • A deepamehta3 installation is comparable to one big Topic map
    except that we use proprietary Identifiers and neither have Association Roles nor Scopes implemented.
  • Topics or Associations can have Properties (=Topics) in deepamehta3 and thus content is stored in a topic map
  • Topics and Associations can occur in n-Views (=Topicmap Topics) with different visualization attributes
  • Plugins and Users can introduce application model on the fly through creating/ editing Topic-/Assoc-Types
  • The deepamehta3-core does not officially support occurences and name variants (though plugins can effectively do)

and here is the link to our JSON based DataFormat though it needs our attention in that sense that there must be much more documentation available for you, if you’re interested in how you can make use of this as a developer, rtfm ;)
But also i want to past the following topic named “What & Wherefore” here, just for you, my dear blog readers:

What & Wherefore ..
We mash-up your content stability, so you can recall it in formation.
  1. To backup meetings, brainstormings and reducing complexity
  2. For visually appealing visitor information systems that serve hypermedia maps on touch displays, where the content is authored by the people who understand the domain and the place in which this system is deployed.
  3. To easily author links and thus being able to see, share and navigate along connections between sound resources
  4. As a tool which allows us to start to think based on the information currently still hidden in each dedicated application serving the task.
  5. To toy around and show personalized interactive structured visualizations

And the end there is this nice quote which i didn’t managed to show, i thought it comes quite funny in the context on talking about UI and the “Empty Space” like a Canvas which wants to engage the users, but what i mean with “engaging the user” shall be another story in this blog.

At the end there is .. “this empty space in the user interface, it is the result of accurate incompletion, profound knowledge about it’s potential users, their individual foreknowledge, their individual working contexts which shows a deep understanding for the potential of visual design”… read in Mr. Kemp from “Horror Vacui !? …” in the Book on Knowledge Media Designpublished by Dr. Harald Reiterer and Prof. Dr. Maximilian Eibl, 2005

Nice greetings from Leipzig to all others out there.

18. September 2010

PKM Workshop auf der “MuC 2010″

Filed under: Events — Tags: , — Malte @ 3:48 AM

Nach ein paar Tagen auf der Fachkonferenz Mensch und Computer 2010 sind wir nun Dienstag Nacht aus Duisburg wiedergekommen. Initialzünder für diesen geistreichen Ausflug war das englischsprachige Papier von Matthias und mir mit dem Namen Folder Windows as Canvas, welches nun auch hier jedem zur Einsicht steht. Erwähnenswert ist an dieser Stelle  evtl. noch kurz vorweg die als Best Paper gekürte Einreichung, INTUI heißt die Veröffentlichung und beschreibt die Ausarbeitung eines Fragebogens zur Erhebung des Grades an Intuitivität den eine Benutzerschnittstelle hat. Wer diese Wissenschaftspraxis nun theorisieren möchte, der kann hier ja einfach mal diesbezüglich kommentieren, dann mache ich daraus nochmal einen extra Blogbeitrag, nun aber zu meinem eigentlichen Beitag.

Die von uns geplante Vorführung des fleißig entwickelten Prototypen konnten wir leider nicht wie geplant vorführen, am Abend vor dem Workshop haben wir zuletzt getestet und ich habe dabei leider feststellen müssen das für eine Demo meine Vorbereitungen nicht ausreichend waren, eine Lücke im Nautilus Plugin konnte ich so kurzfristig nicht mehr schließen. Nicht nur deswegen folgt hier dann nochmal ein ausführlicher Beitrag der sich dann ganz dem nun schon mehrfach erwähnten Folder-Canvas-Dingsda widmet, dann auch gleich in englischer Sprache und Videomitschnitt. Nun, nach einer kurzen Vorstellungsrunde von allen Workshop-Teilnehmern und der interessanten Auswertung der Ergebnisse der kleinen PKM-Umfrage wurden die Autoren der eingereichten Papers um ihre Positions Statements gebeten. Nur entgegen meiner Erwartung drehten sich diese Positions-Statements nicht mehr um den Inhalt unseres Papers, sondern wir wurden gebeten auf die folgenden drei Fragen für die Runde einzugehen. Hätte ich die Mail der Organisatoren ausführlicher studiert, wäre mir das bereits im Vorfeld schon klar gewesen und es wäre nicht so überraschend gekommen.

1) What is your view of the field of PKM ?
2) What is your contribution to PKM ?
3) What is missing / What do you need from others ?

Daraufhin habe ich unsere Folder Canvas Überlegungen eingepackt und in der Kaffepause versucht meine Antworten zu finden. Ich denke das mir das auch ganz gut gelungen ist, denn zumindest hatte der Anfang etwas mit “vagen Assoziationen” zu tun und schnitt dabei kurz die “expressive” Richtung die ich in einer Leinwand für den Benutzer sehe. Als Antwort auf die erste Frage schmiss ich folgende Sicht von dem Feld PKM in die Runde: “PKM is about managing me and at least for me I can say, I am not managable. Zum Ende, auf die Frage hin was wir denken was uns fehlt bin ich dann noch irgendwie bei “Fach- und Institutionsübergreifender Community of Practice” gelandet und so denke ich, würde ich das immer noch antworten.

Nach einer kurzen Umfrage in die Runde haben wir gemeinsam beschlossen ḱeine ausgiebige Tools Session mehr nach der Mittagspause zu machen, sondern dies informell in der Mittagspause und im kleineren  Kreis der Interessierten zu erledigen. So kam es dass ich für ein paar Interessierte Mittagessende eine abgespeckte Folder Canvas Demo gemacht habe und nach einem Platzwechsel Jiri den so langsam aus der Mittagspause eintrudelnden Teilnehmern einen Einblick in den aktuellen DeepaMehta Client geben konnte.

Danach haben wir uns dann wieder gemeinsam den Fragen des Workshops zugewandt und dabei versucht mit der gesamten Gruppe in das Forschungsbecken PKM einzutauchen um am Ende dann irgendwie wieder an den Rändern aufzutauchen. Insgesamt haben sich zum Schluß einige interessante Fragen an der Tafel gesammelt, einen Überblick dazu werden die Organisatoren wohl bald auch noch an geeigneter Stelle ins Netz stellen. Dabei sind einige Teilnehmer auch, ganz im Gegensatz zu mir, mit ihren Gedanken über die Feststellung “es war ein interessanter Tag mit netten Teilnehmern und einigen Positionen zum Thema” hinausgekommen.

Was alle Teilnehmer gemeinsam äußerten war ihr Interesse an der Einrichtung und Etablierung einer sog. Community of Practice in der sich Anwender und Forscher aus unterschiedlichsten Arbeitsgebieten über kreative Methoden und ihre individuelle Wirkung austauschen können und das jeder Interessierte dann auch davon profitieren kann.

Mensch und … from *t on Vimeo.

(den Film einfach leiser drehen, der dreht sich dann auch schön in Endlosschleife :) )

Insgesamt war unser Besuch in Duisburg auch mit zufälligen und stets erfreulichen Kontaktaufnahme mit netten Menschen und klugen Köpfen gekennzeichnet. Zum Beispiel trafen wir dort auf einige Bekannte aus Berlin, u.a. meine nette Diplom-Betreuerin Frau Prof. Dr. Merceron zum Mittagessen. Außerdem noch einen der bootlab Pioniere und so konnten wir uns dann gemeinsam bei einem viel zu kurzen Gespräch rund um die Themen Radio, Psychologie und Hypertext entspannen. Leider waren am Montag und Dienstag die paar zusätzlich von uns ausgewählten Sessions aus den Tracks der Usability Professionals und der DeLFI e-Learning Subkonferenz nur mittelmäßig in ihrem Niveau.

Die Keynote des Tracks Entertainment Interfaces war aus meiner Sicht auch nicht wirklich der Hammer, aber trotz der insg. 60 Minuten und dem 10 Uhr Frühstart hörenswert, gerade auch weil der Vortragende sein Verständnis von “Designing Experience” anschaulich mit der “Experience” des Besuchers eines Themenparks darstellen konnte. Die Vorstellung seines praktischen Medienkunst-Projekts Day of the Figurines welches das Mixed Reality Lab in Zusammenarbeit mit einigen Künstlern im Hebbel am Ufer hier in Berlin durchgeführt hat, konnte zwar auch einen konkreten Bezug dazu beim Zuhörer herstellen, dieses nette Spiel hätte aber meines Erachtens noch viel besser präsentiert werden können. Nun gut, meist ist die Vorbereitungszeit für so einen Talk auch nicht gerade üppig, ich weiß auch gar nicht ob jemand für Keynotes im allgemeinen bezahlt wird. Mit diesem speziellen Thementrack haben die Konferenzveranstalter, zumindest laut Webseite, versucht sich dem Motto “interaktive Kulturen” etwas anzunähern doch mich würde jetzt mal interessieren was denn Kulturwissenschaftlern zu diesem freshen Motto eigentlich so alles einfallen würde. Vielleicht treffe ich ja bald mal ein paar und kann Sie dazu befragen.

2011 heißt es dann in Chemnitz: übermedien übermorgen auf der MuC und organisiert wird diese dann vom Fachbereichsleiter der Medieninformatik an der TU Chemnitz. Leider sind die Wortspiele auf dem Einladungstext des Flyers (den ich hier vor mir habe) so mittelmäßig wie der Titel, so das mir in der gesamten Mischung fast schon etwas die Vorfreude darauf vergeht. Zusammengefasst steckt dahinter allerdings der Aufruf zu einem Designcontest im Rahmen der MuC 2011 und in diesem werden Designer gefragt wie sie sich unser Leben in 50 oder 100 Jahren vorstellen. Wo nun dafür die ganzen Designer herkommen sollen ist mir zwar noch etwas schleierhaft, aber mit diesem Ausblick ist schluß für Heute, vieleicht konnte ich euch damit interessieren, zumindest jedoch informieren. Nun also: Back to the future mit euren Gedanken, das war die Schnellversion meiner MuC 2010 Experience.

Ein besonders großer Dank gilt der lieben Nicola, Sie hat diese Reise erst ermöglicht, ohne ihre freundliche Unterstützung hätten wir uns für die Teilnahme an diesem durchaus bereichernden Erlebnis wohl nicht entschieden.

6. September 2010

v3: Ein Blick auf die aktuellsten Entwicklungsarbeiten

Filed under: Develop — Tags: — Malte @ 3:21 PM

Topics linked in here: Nautilus Plugin and Folder Canvas Plugin, DeepaMehta JavaFX Audi-0-CanvasDeepaMehta Bulk Creator Plugin – TopicimporterDeepaMehta Binary Release

Jiri hat auf github die erste DeepaMehta 3 Version für Anwender veröffentlicht. Torsten hat dafür gleich ein freshes Plugin obendrauf gesetzt und gleich seinen JavaScript Programmcode zur Weiterentwicklung  an dieser Stelle offengelegt. Der 0.4.x Release für den Benutzer wird Torsten’s Plugin bereits mit eingepackt haben und ist im Webclient unter dem Menüpunkt “Special” zu finden. Die Funktionalität dahinter eignet sich bereits ganz gut zum einmaligen anlegen von einfach strukturierten Inhalten, z.B. Kontaktdaten oder Meeting-Protokolle. Mittels Zwischenablage kann so jeder Benutzer z.B. Tabelleninhalte aus einer Webseite oder einem Spreadsheet Dokument in eine interaktive Topicmap verwandeln.

Ansonsten gab es neben einigen Windows und Firefox Debugging Stunden gleich noch zwei weitere Entwicklungen für die neueste DeepaMehta Version. Die neue und überaus schicke DeepaMehta REST Server Schnittstelle hat nun auch einen ersten Python-Client sowie erstmals einen wirklich brauchbaren JavaFX Client

Nun aber, bevor ich in nächster Zeit nochmal etwas genauer auf diesen Schnellschuss namens Audi-0-Canvas zu sprechen kommen möchte, an dieser Stelle erstmal nur der Link für alle verrückten Testpersonen die einfach und endlich mal ihre Audiodokumente komplex oganisieren möchten. Das einfache anhören und stöbern in persönlichen aber längst vergessenen Audiorecordings ist ja nun schonmal ein Anwendungsfall dafür, das war sozusagen die Motivation diese Anwendungsentwicklung zu beginnen.

Wenn sich jemand davon angesprochen fühlt, ich würde mich natürlich freuen wenn jemand von euch mal verschiedene Medienformat ausprobieren könnte, Streams funktionieren ja evtl. auch schon in der Oberfläche, ich bin gespannt. Ich hoffe es gefällt und läuft auch auf eurem Computer ohne allzugroße Probleme, der erste Start der Anwendung ist evtl. noch mit etwas Mehraufwand verbunden aber einmal erledigt, für die Zukunft unkompliziert und nachhaltig (und damit mein ich jetzt das unsichtbare Upgrade dieses Prototypen sobald ich eine neue Version für alle zur Verfügung stelle, sowie b) eine optionale Desktop-Verknüpfung zum Start dieses Audioplayers). Ein erstes Testergebnis musste ich selbst schon etwas leidig erfahren, es sind vorerst alle 64 Bit Computer vom Multimedia Support ausgeschlossen, auf 32 Bit Ubuntu läuft und auf allen Macintosh hat die Anwendung aber bereits einen guten ersten Eindruck hinterlassen was die Grundfunktionalität anbelangt.

In der nächsten Woche werden Jörg und ich nun zum ersten Mal auf der Mensch und Computer Tagung sein, das Thema dieser fachübergreifenden Tagung ist dort interaktive Kulturen. Ich bin gespannt ob dafür mein soziologischer Kulturbegriff schon ausreichend ist, dazu habe ich ja echt noch gar kein Buch aufgeschlagen, wohl aber ist diese Tat auf der Wunschliste. Naja, wie auch immer, dafür geht”s mit dem Zug am Samstag nach Duisburg und mit im Gepäck ist das “Folder Canvas Plugin” welches nun in dem kleinen Python Nautilus Plugin in den GNOME Desktop “integriert” ist. Das Nutzungskonzept dieses Moduls basiert auf dem von Matthias und mir eingereichten “Position Paper” namens Folder Windows as Canvas sowie natürlich der dazugehörigen Planung der Entwicklungsschritte in der DeepaMehta 3 Googlegroup.

Wie ich nun gerade sehe wurde heute die Synchronisationsfunktion für das Folder Canvas Plugin fertiggestellt, GNOME User wie ich können dann ab dem kommenden Wochenende jeden Ordner auf ihrer Fesplatte mitsamt den Inhalte in eine Canvas verwandeln und dazu alle Vorzüge von DeepaMehta nutzen, beim erneuten Aufruf der Funktion “View with DeepaMehta” werden die Elemente auf der Leinwand (=Canvas) mit den aktuellsten Ordnerinhalten automatisch abgeglichen. Natürlich ist dies erstmal ein Prototyp aber das schöne an solchen Prototypen ist ja, sie erlauben Praxistests.

Beste Grüße an euch alle !

Lucky Malt

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